Es gibt immer etwas zu schreiben.

Das ist er. Ein neuer Blog. Schon wieder. Als gäbe es nicht schon genug. Doch es kann nie genug sein. Denn es muss alles mehr werden.

Daher werde ich hier ab sofort unregelmäßig meine Gedanken über Gott (weniger) und die Welt (schon häufiger) auftauchen lassen. Ob sich das hier jemand durchließt oder nicht, ist eigentlich zweitrangig. Hauptsache, es ist ersteinmal da und – dass langsam aber sicher „alles mehr wird“, wie Horst Schlämmer es sagen würde. Denn nur darauf kommt es heute an.

Und ich kann nicht oft genug die Diagnose wiederholen, dass wir, ohne es wirklich zu erfahren, uns in einem ähnlichen Umbruch [wie an der Schwelle zur Neuzeit] befinden, eine ähnliche fundamentale Transformation durchleben, die – und man muss hier in historischen Zeitruäumen von ein, zwei Jahrhunderten sprechen – das besorgen wird, was Friedrich Nietzsche bereits Ende des 19. Jahrhunderts im Vorschein auf unsere Epoche eine „Umwertung aller Werte“ nannte: „Ich prophezeie euch einen Winter, eine eisige Nacht“, schreibt er – einen Winter und eine Nacht, die er die „Heraufkunft des Nihilismus“ nannte. (Prof. Dieter Mersch)

Bis bald.

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