Tag-Archiv: Berlinale

Film ohne Alternativen: “Die Jungs vom Bahnhof Zoo”

Der Dokumentarfilm „Die Jungs vom Bahnhof Zoo“, welcher gestern auf der 61. Berlinale im Cinemaxx am Potsdamer Platz erstmalig öffentlich aufgeführt wurde, lässt keinen Spielraum für Auslegungen, gewagte weitschweifende Interpretationen oder kluge Kommentare. Der Film des durch seine Mitbegründung der deutschen Homosexuellen-Bewegung und seine dieses Thema behandelnden Filme bereits aufgefallenen Regisseurs Rosa von Praunheim erzählt die Geschichten von fünf jungen Männern im „besten Alter“, die aufgrund finanzieller Schwierigkeiten in das Milieu der schwulen Prostitution gerutscht sind: Der eine wurde erst von seiner Mutter misshandelt und tyrannisiert, kam dann in einem Jugendheim in Kontakt mit Drogen und Kriminalität und stand wenig später vor dem Berliner Bahnhof Zoologischer Garten, um „Anzuschaffen“ – die 100 Mark seien für ihn leicht verdientes Geld gewesen, auch wenn die Arbeit nicht angenehm war. Lesen fortsetzen

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Unüberwindbare Situationen: “V Subbotu” und “Amnistia” am Dienstag bei der 61. Berlinale

Der Dienstag auf den 61. Internationalen Filmfestspielen in Berlinale neigen sich unaufhaltsam dem Ende entgegen: Wer es drauf anlegte, konnte heute bis zu sechs Film sehen. Ich habe es darauf angelegt und nehme heute einige verstörende Eindrücke mit. Lesen fortsetzen

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Singende Revolutionäre, fiese Klausuren und sowjetische Jungbrunnen: Mein Montag auf der 61. Berlinale

Nachdem ich mich am Sonntag nach einem langen Jahr des Wartens wieder an die Berlinale herangetastet habe (obwohl ich eigentlich eher für eine Klausur hätte lernen müssen…) und einen gelungenen Einstieg mit dem ratlos lassenden Afrikadrama „Schlafkrankheit“ (Köhler, Deutschland/Frankreich/Niederlande 2011) und der bissig-herzlichen Tragikomödie „Almanya – Willkommen in Deutschland“ (Samdereli, Deutschland, 2010) – zu diesen beiden Filmen später mehr –, standen heute um 9.30 Uhr im Friedrichstadtpalast „Sing Your Song“ (Rostock, USA 2010), das russische Sciencefiction-Gesellschaftsdrama „Mishen“ (Zeldovich, Russland 2010) sowie die Berlinale Short IV mit „Frage an meinen Vater“ (Mühe, Deutschland 2011), „Apele Tac“ („Silent River“, Lazarescu, Deutschland/Rumänien 2011) und „Planet Z“ (Seto, Frankreich 2011) auf dem Programm. Lesen fortsetzen

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Jetzt geht es los: 61. Berlinale beginnt / Tipps und Hinweise für erstmalig Akkreditierte

Menschen, die jeden Tag aufs Neue um das wichtigste Lebensmittel Wasser gegen Armee und Konzerne kämpfen müssen (También la lluvia); “Neureiche” Russ_innen im Jahr 2020, die nicht mehr wissen, was sie sich mit ihren unglaublichen Geldmittel kaufen sollen (Mishen); Jugendliche … Lesen fortsetzen

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Programm für die 61. Berlinale ist da: Filmfestspiele erzählen von globalen Gegenwartskonflikten

Letztes Jahr habe ich an der 60. Berlinale als Akkreditierter teilgenommen und habe die “Krise” in jedem der knapp 30 Filmen mitschwingen sehen. Der Trend, die großen Gesellschaftswidersprüche unserer Zeit künstlerisch zu verarbeiten und einem großen Publikum vorzuführen, scheint sich in diesem Jahr fortzusetzen: ein weiterer Beweis dafür, dass es in der heutigen Zeit keine ernstzunehmende Literatur, keinen Film und keine Musik ohne Gesellschaftskritik geben kann. Lesen fortsetzen

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Ende des Wartens: Vom 10. bis 20. Februar 61. Berlinale

Ein Jahr musste ich mich gedulden, doch in Kürze ist endlich wieder soweit: Vom 10. bis 20. Febraur 2011 finden die 61. Internationalen Filmfestspiele in Berlin statt. Dank einer Akkreditierung für das gesamte Festival werde ich euch, wie im vergangenen … Lesen fortsetzen

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