Programm für die 61. Berlinale ist da: Filmfestspiele erzählen von globalen Gegenwartskonflikten

Letztes Jahr habe ich an der 60. Berlinale als Akkreditierter teilgenommen und habe die “Krise” in jedem der knapp 30 Filmen mitschwingen sehen. Der Trend, die großen Gesellschaftswidersprüche unserer Zeit künstlerisch zu verarbeiten und einem großen Publikum vorzuführen, scheint sich in diesem Jahr fortzusetzen: ein weiterer Beweis dafür, dass es in der heutigen Zeit keine ernstzunehmende Literatur, keinen Film und keine Musik ohne Gesellschaftskritik geben kann.

Aus den unzähligen Filmveranstaltungen habe ich – unter Berücksichtigung einer Klausur, welche ich noch am 14. Februar im Rahmen meines Studiums der “Europäischen Medienwissenschaft” an der Universität Potsdam schreiben darf – einen vorläufigen persönlichen Programmplan erstellt – natürlich mit der Option auf kurzfristige Änderung. Hier ein erster Überblick:

Sonntag, 13. Februar
09.30 Uhr – Schlafkrankheit (Friedrichstadtpalast)
12.00 Uhr – Almanya – Willkommen in Deutschland (Friedrichstadtpalast)

Montag, 14. Februar
09.30 Uhr – Sing Your Song (Friedrichstadtpalast)
12.00 Uhr – Cave Of Forgotten Dreams (Urania)
18.30 Uhr – Mishen (International)
22.00 Uhr – Berlnale Shorts IV (CinemaxX 3)

Dienstag, 15. Februar
09.30 Uhr – V Subbotu (Friedrichstadtpalast)
12.30 Uhr – Amnistia (Arsenal)
14.15 Uhr – Khodorkovsky (CineStar 7)
17.00 Uhr – Die Jungs vom Bahnhof Zoo (CineStar 7)
19.00 Uhr – También la lluvia (CinemaxX 7)
22.00 Uhr – Berlinale Shorts I (CinemaxX 3)

Mittwoch, 16. Februar
09.30 Uhr – Jodaeiye Nader az Simin (Friedrichstadtpalast)
12.00 Uhr – A torinói ló (Friedrichstadtpalast)
15.30 Uhr – The Future (Friedrichstadtpalast)
17.45 Uhr – Berlinale Shorts II (Colosseum)
20.00 Uhr – Berlin Today Award 2011 “Leaving the Familiar Sector” (CineStar 5)
22.00 Uhr – Berlinale Shorts III (CinemaxX 3)

Donnerstag, 17. Februar
09.30 Uhr – Bizim Büyük Çaresizligimiz (Friedrichstadtpalast)
12.00 Uhr – Mein bester Feind (Friedrichstadtpalast)
15.00 Uhr – Brownian Movement (Arsenal)
22.30 Uhr – Porno Melodrama | homo@lv (CineStar 7)

Freitag, 18. Februar
09.30 Uhr – Taste The Waste (MGB Kinosaal/Spiegelzelt)
12.00 Uhr – Wer wenn nicht wir (Friedrichstadtpalast)
14.30 Uhr – Warum Madame Warum | House Of Shame / Chantal All Night (CineStar 7)
17.30 Uhr – PINA (Urania)
20.00 Uhr – Barzakh (CineStar 7)
22.45 Uhr – Dance Town (CineStar 3)

Sonnabend, 19. Februar
09.30 Uhr – The Forgiveness Of Blood (Friedrichstadtpalast)
12.00 Uhr – Unknown (Friedrichstadtpalast)
14.30 Uhr – Leicht muss man sein, Fliegen muss man können (CineStar 7)
16.30 Uhr – The Dynamiter (CinemaxX 3)

Dieses Programm zu erstellen, hat einige Abende in Anspruch genommen: Schließlich müssen persönliche Prioritäten gesetzt, die entsprechenden Filme herausgesucht und die optimalen Spielzeiten ausgesucht werden. Mein Tipp an erstmalig Akkreditierte und sonstige Berlinale-Fans: Berücksichtigt die teilweise erheblichen Fahrzeiten zwischen den Filmstandorten, z.B. zwischen Urania und Colosseum. Darauf ist besonders zu achten, da in der Regel nach Beginn der Vorführung kein Einlass mehr stattfindet (Popcorn ist übrigens auch tabu).

Über Änderungen halte ich euch dann in der Woche auf dem Laufenden, schließlich weiß man nie, ob man alle Tickets bekommt, die man haben möchte. Um das sicherzustellen, werde ich das Frühstück ein bisschen zeitiger ansetzen und rechtzeitig einen Platz in der Schlange vor dem Akkreditiertenbüro sichern. Vielleicht sieht man sich ja bei einem der Filme!

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