Tag-Archiv: Kritik

Starke Kinder auf der 64. Berlinale in deutschen Wettbewerbsfilmen: “Kreuzweg” und “Jack”

Kinder spielen in den meisten menschlichen Kulturen die zentrale Rolle: Als künftige Generation tragen sie unsere heutigen Errungenschaften und Erinnerungen in die Zukunft, lernen aus den Fehlern ihrer Vorfahren und werden so befähigt, eine lebenswertere Gesellschaft zu verwirklichen. Kinder sind … Lesen fortsetzen

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Wie oft müssen wir noch leben, bis wir gut leben dürfen? – “Cloud Atlas” erzählt vom Menschheitswunsch nach Zukunft

„Cloud Atlas“ ist kein Meisterwerk, nur weil drei der visionärsten Filmkünstler der Gegenwart ein Gemeinschaftsprojekt verwirklicht haben, das bisher gültige ästhetisch-dramaturgische Grenzen weg sprengt, oder nur weil die größten Darsteller des Films gleich bis zu sechs Rollen in sechs verschiedenen Epochen verkörpern müssen. „Cloud Atlas“ ist ein monumentales Kunstwerk, weil es uns erklärt, was es bedeutet, Mensch zu sein, als Mensch zu leben und als Mensch zu hoffen. Lesen fortsetzen

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Alle Schulen brauchen gemeinschaftlich wirtschaftende Mittagsküchen!

Die kürzliche Epidemie infolge von kontaminiertem Billig-Schulessen war nur die Spitze des Eisbergs – es mangelt nicht nur schlicht an Hygiene oder Kontrollen, sondern an sozial- und gesundheitspolitischem Mut, die Schulspeisung als fundamental für die körperliche und seelische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu behandeln. Nahrhafte, gesunde und vielfältige Mahlzeiten zu geregelten Zeiten sind ein Kulturgut. Es ist im 21. Jahrhundert erschreckend und für unser Wirtschaftssystem typisch zugleich, dass ausgerechnet bei den Grundbedürfnissen von jungen Menschen in absurdem Maße gespart wird… Lesen fortsetzen

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“The Dark Knight Rises”: Warnung vor dem Nihilismus

„The Dark Knight Rises“ unterhält gut, wie es sich für einen Hollywood-Streifen gehört. Aber vor allem warnt er uns, die Gegenwart davor, was die Zukunft mit sich bringen könnte: Wird es nicht endlich einen ehrlichen und spürbaren Ausgleich zwischen den pervers auseinandergespaltenen Besitzverhältnissen geben, könnte es ein böses Erwachen geben. Lesen fortsetzen

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Die Lüge des Westens platzt in der Deutschen Oper – so schön wie nie

Es gibt Geschichten, die uns seit der Kindheit durch das ganze Leben begleiten: Wir kennen Lieder, die wir im Kindergarten das erste Mal gehört haben und nun im Schlafe mitsingen können, oder Filme, die wir einst gefühlte hunderte Male gesehen haben und inzwischen in den wichtigsten Sprachen aus dem Stand durchsynchronisieren könnten, oder Theaterstücke, wo wir im Saal direkt überwintern wollen. Eine dieser Geschichten ist die der beiden rivalisierenden Gangs, die sich im Westen von New York einen schrecklichen Bandenkrieg liefern, der nur in einer Katastrophe enden kann. Haben wir dieses Werk damals schon richtig verstanden? Lesen fortsetzen

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Gelebte Träume: „Hugo Cabret“ hätte auch zehn Oscars verdient

Wo kann man schon so viel über das Wesen der Menschen lernen wie in seinen kühnen Träumen? Oscar-Abräumer „Hugo Cabret“, der in diesem Jahr gleich mit fünf Exemplaren des wichtigsten Filmpreises der Welt ausgezeichnet wurde, ist eine Liebeserklärung an das zeitweise fast vergessene Werk des Künstlers Georges Méliès – vor allem dadurch, dass „Hugo“ selbst ein bildstarkes Märchen ist. Lesen fortsetzen

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Wo sich alles verändern muss: Die USA am Abgrund in “Jayne Mansfield’s Car”

Jayne Mansfield war 34 Jahre alt, als sie mit ihren drei Kindern auf dem Rücksitz in ihrem Auto auf dem Highway 90 in der Nähe von Slidell, Louisiana, unterwegs war. Sie war zu ihrer Zeit eine der berühmtesten Schauspielerinnen der … Lesen fortsetzen

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Suche nach der Wahrheit: “Aujourd’hui” (“Tey”) und “Extremely Loud And Incredibly Close” auf der Berlinale

Morgens um 9.30 Uhr war es nicht gerade leer im Berliner Friedrichstadt-Palast, als zu früher Stunde “Aujourd’hui” (“Tey”) lief. Der Film mit dem amerikanischen Sänger Saul Williams in der Hauptrolle erzählt die Geschichte eines jungen, kräftigen Mannes namens Satché, der … Lesen fortsetzen

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Verirrte Revolutionäre: „Wer wenn nicht wir“ über Hoffnung und Scheitern

Wieder ist im Friedrichstadtpalast kaum ein Platz zu bekommen, als am Freitag um 12 Uhr das deutsche Drama „Wer wenn nicht wir“ von Andres Veiel vorgeführt wird. Wieder ist es die Geschichte von jungen Menschen, die die Gegenwartswidersprüche entdecken, aber trotz aller Bemühungen keine relevanten Mittel finden, um gegen sie anzukämpfen. Lesen fortsetzen

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Generation ohne Identität: „The Future“ auf der Berlinale über Menschen, die sich nicht finden

Der Friedrichstadtpalast ist so stark gefüllt wie es sonst nur selten auf der Berlinale der Fall ist: Der Ansturm ist groß, alle wollen die Geschichte zweier junger Menschen sehen, die in einer unaufgeräumten Einzimmerwohnung hausen, mehr oder weniger intellektuelle Gespräche über die Irrelevanz der Alltagsereignisse führen und schlussendlich doch nichts mit sich anzufangen wissen. Lesen fortsetzen

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